Romain Duris

  • emilia 

Romain Duris spielt in iDer Schaum der Tage/i die Hauptrolle. Der Charakter Colin ist ein wohlhabender Lebemann, der die schönen Dinge des Lebens nicht nur zu schätzen weiß, sondern sie sich auch leisten kann. Nur die Liebe fehlt in seinem Leben. Doch dann trifft er seine große Liebe auf einer Party und bald darauf heiratet das Paar. Nach einigen glücklichen Wochen erkrankt seine Frau jedoch an einer seltsamen Krankheit und Colin gibt sein Vermögen für die Behandlung aus, die aber erfolglos bleibt.

Romain Duris entstammt einer Künstlerfamilie und wurde 1974 in Paris geboren. Seine Mutter war Malerin und Tänzerin und sein Vater Architekt. Nach dem Abitur besuchte er eine Zeichenschule, wo er 1993 durch einen Zufall von einem Casting-Direktor entdeckt wurde, der nach jungen Schauspielern für den Fernsehfilm iAbschlussklasse: Wilde Jugend – 1975/i suchte. In dem Film des französischen Regisseurs Cédric Klapisch treffen sich die vier Klassenkameraden Bruno, Momo, Leon und Alain zehn Jahre nach ihrem Schulabschluss zufällig in einer Entbindungsklinik wieder. Duris spielt den Charakter Tomasi, der der Vater des erwarteten Kindes ist und einen Monat vor der Geburt an einer Überdosis Drogen stirbt. Die vier Hauptcharaktere erinnern sich gemeinsam an ihre Jugend in den siebziger Jahren. Die Tragikomödie, die 1994 entstand, gewann auf dem Filmfestival von Paris in diesem Jahr den Publikumspreis. Im selben Jahr war Duris in einer weiteren Fernsehrolle zu sehen.

1996 feierte Duris sein Kinodebüt in i… und jeder sucht sein Kätzchen/i, wieder unter der Regie von Cédric Klapisch, der zu seinem Mentor wurde. Danach folgte eine Rolle in Jan Kounens Actionfilm iDobermann/i. 1997 schaffte Duris in Frankreich seinen Durchbruch mit Tony Gatlifs Tragikomödie iGadjo Dilo – Geliebter Fremder/i. In dem Film spielt er einen jungen Mann aus Paris, der von einer Tonbandaufnahme so vereinnahmt wird, dass er nach Rumänien reist, um nach der zu hörenden Sängerin zu suchen. Für diese Rolle erhielt Duris 1999 eine Nomination als bester Nachwuchsdarsteller bei den Césars.

Im selben Jahr konnte man Duris in Olivier Dahans Krimidrama iSchon tot/i mit Benoît Magimel sehen. Kurz darauf erhielt er eine Rolle in Cédric Klapischs Science-Fiction-Film iPeut-être/i, in dem er an der Seite großer Schauspieler wie Julie Depardieu, Géraldine Pailhas und Jean-Paul Belmondo agierte. Für seine Rolle in dem Film erhielt Romain Duris im Jahr 2000 eine weitere César-Nominierung als bester Nachwuchsdarsteller.

2002 wurde Duris erstmals einem breiten europäischen Publikum bekannt, und zwar in der französischen Komödie iL’auberge espagnole/i, in der er seine erste Hauptrolle spielte. Der Student Xavier geht für ein Jahr nach Barcelona und lebt dort in einer multikulturellen Wohngemeinschaft. Klapisch hatte diese Rolle eigens für Duris geschaffen und sie ebnete ihm den Weg zu zahlreichen weiteren Hauptrollen.

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