Regie und Produktion

  • emilia 

Die französisch-belgische Tragikomödie iL’écume des jours/i wurde erstmals im April des Jahres 2003 in Belgien gezeigt. Im Oktober desselben Jahres hatte der surrealistische Film unter dem Titel iDer Schaum der Tage/i seine Premiere in Deutschland, bei der die Hauptdarstellerin Audrey Tautou höchstpersönlich dabei war. In Deutschland ist der Film ab zwölf Jahren freigegeben. Der gleichnamige Roman von Boris Vian aus dem Jahr 1946 diente als Vorlage für den Film, bei dem Michel Gondry die Regie führte.

Die Welt, die Michel Gondry in diesem Film erschaffen hat, ist voll mit Erfindungen und absurden Phänomenen. Gondry selber bezeichnet den visuell sehr effektiven Stil des Films als iRetro-Futurismus/i. Um die skurrile Welt darzustellen, die sich oftmals allen Regeln der Vernunft entzieht, benutzt Gondry statt digitaler Technologie durchweg ein analoges Stop-Motion-Verfahren. Gondry erklärte diesbezüglich, er habe die Begrenzungen des analogen Verfahrens bewusst gewählt, um die mechanische und experimentelle Qualität von Vians Sprache zu reflektieren und zu ehren. Bei allem Surrealismus ist Gondrys Paris allerdings durchaus realistisch, mitsamt Hochhäusern, Bahngleisen und Baustellen.

Für den Film wurden einige der erfolgreichsten Schauspieler Frankreichs engagiert, zum Beispiel Audrey Tautou, die das Publikum aus iZusammen ist man weniger allein/i und iDie fabelhafte Welt der Amelie/i kennt. Ebenfalls sind Romain Duris, dabei, der durch seine Rollen in iMademoiselle Populaire/i und iBarcelona für ein Jahr/i bekannt wurde, Gad Elmaleh, an den man sich aus dem Film iMidnight in Paris/i erinnert, sowie Omar Sy der durch seine Rolle in iZiemlich beste Freunde/i zum Publikumsliebling wurde.

In der Originalversion hat der Film eine Laufzeit von mehr als zwei Stunden. Er wurde jedoch für das internationale Publikum vom Regisseur um eine gute halbe Stunde gekürzt. Damit hat er in dieser Version gewohnte Filmlänge. Die Produktion des Films kostete etwa neunzehn Millionen Euro.

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