Lob und Kritik

  • emilia 

Beim Publikum sowohl als auch bei den Kritikern rief iDer Schaum der Tage/i gemischte Reaktionen hervor. Gelobt wurden Gondrys starke und gleichzeitig sinnliche Art der Szenengestaltung. In einem Artikel in der Zeit nannte Martin Schwickert den Film ein „surreales Liebesgewitter“ und fand, es sei ein „wilder, trauriger Film“. Der Redaktion von kino.de gefiel der Film besonders gut. Sie nannten ihn eine „herzzerreißende und traurig-schöne Verfilmung des surrealen Kultromans von Boris Vian“, den man aus vollem Herzen genießt.

In der FAZ wird die fantastische Bilder- und Ideenflut des Films von Andreas Platthaus gelobt. Er sit insbesondere von den fantasievollen Effekten beeindruckt. Schwächen sieht er allerdings in der Charakterdarstellung der einzelnen Protagonisten. Dieses Urteil wird von vielen anderen Kritikern geteilt, die der Meinung sind, dass sich Gondry zu stark auf die Einzelheiten seiner surrealen Welt konzentriert und die Ausarbeitung der Charakter vernachlässigt hat.

Auch in der Süddeutschen Zeitung wird bemängelt, dass die Protagonisten in der Romanverfilmung durch zu viel Ausstattung und Effekte zu Nebenfiguren degradiert werden. Außerdem findet die Kritikerin Martina Koben, dass der Film sich nicht zureichend an die Romanvorlage hält. In der Frankfurter Rundschau meint Harald Jähner, der Film sei zu niedlich. Jedoch sieht er in Gondry einen Geistesverwandten des Autors Boris Vian.

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